F2 Alarmübung 2016

F2 Alarmübung 2016

Alarmübung 2016

(Bilder siehe unten)

Am Dienstag, den 20. September fand gegen 19.15 Uhr die Alarmübung der Feuerwehr Uhldingen-Mühlhofen statt.
Die Auswahl des Übungsobjektes, die Übungsannahme sowie die praktische Ausarbeitung übernahm Rudi Koslowski, die Absprache mit der Leitstelle erledigte Kommandant Ewald Moser.
Das Übungsobjekt war in Oberuhldingen in der Aachstraße 24.
Das Übungsobjekt ist ein ehemaliges landwirtschaftliches Gebäude, derzeitige Nutzung sind Lagerräume, leerstehende Räume und Klein-Werkstätten. Dieses Anwesen soll in Kürze einer modernen Wohnbebauung weichen.
Solch ein Gebäude ist für die Feuerwehr natürlich perfekt, mit entsprechenden Tücken, zu Übungszwecken bestens geeignet.
Bei einer Alarmübung handelt sich um eine Übung, die nur einem kleiner Personenkreis bekannt ist.
Sie ist nicht im Dienstplan angekündigt, das heißt der Meldempfänger geht runter, man fährt wie immer zum Feuerwehrhaus, von dort aus zum Einsatzort und erst dann merkt man irgendwann, dass es sich um die Alarmübung handelt.
Das Alarmstichwort lautete: Gesamtalarm F2 Personen im Gebäude!!
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war schon Rauch an zwei Gebäudeteilen sichtbar.
Das erste Fahrzeug, das ausgerückt war, war der Einsatzleitwagen. Die Besatzung kümmerte sich um die Erkundung und den Einsatzaufbau bei dem der Feuerwehr ein Hausmeister entgegen kam, der unterstützend tätig war.
Die Feuerwehr Daisendorf mit ihrem GWT wurde zeitgleich mit Uhldingen zur Verstärkung mit Atemschutzgeräteträgern alarmiert.
Kurz darauf trafen auch schon das HLF, die Drehleiter und das LF 16 ein.
In der ersten Phase war die Menschenrettung vom HLF/LF16 und Daisendorf der Schwerpunkt.
Mehrere Angrifftrupps machten sich unter Atemschutz auf die Suche nach den vermissten Personen.
Im rechten Gebäudeteil wurden zwei Arbeiter gerettet, einer davon war bewusstlos, die Personen wurden fiktiv dem Roten Kreuz übergeben.
Im linken Gebäudeteil wurden aus einer Werkstatt 4 Arbeiter ins Freie gebracht und entsprechend betreut.
Im mittleren Gebäudeteil wurde eine Haustüre gewaltsam geöffnet und die dahinter liegende Wohnung abgesucht, das Ergebnis war eine handwarme Gasflasche.
Gleichzeitig wurde die Wasserversorgung aufgebaut und die Drehleiter in Stellung gebracht.
Mit der Drehleiter wurde das Feuer von oben bekämpft, denn der Dachstuhl stand nach einer Durchzündung in Vollbrand.
Nach der Menschenrettung gingen alle Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung über.
Nachdem der Einsatzleiter Joachim Mäder das „Feuer aus“ meldete wurde alles aufgeräumt und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht.
Nach getaner Arbeit gab es im Anschluss eine konstruktive und erste Manöverkritik durch den Kommandanten.
Gehard Enderle bereitete das wohl verdiente Vesper vor.
Gegen ca. 0:30Uhr war die Übung in letzter Konsequenz besprochen, sodass die meisten nach Hause gehen konnten!

(mla, rko)