Erneut schwerer Verkehrsunfall auf der B31

Erneut schwerer Verkehrsunfall auf der B31

Nach nur 11 Tagen seit dem letzten schweren Verkehrsunfall mit einem Toten und einer Schwerverletzten wurde die Freiwillige Feuerwehr Uhldingen-Mühlhofen erneut am 25.09.2013 gegen 19:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit dem Einsatzstichwort „H2VU vermutlich Personen eingeklemmt“ alarmiert. Bei diesem Unfall ist ebenfalls eine Person an der Einsatzstelle verstorben und eine weitere Person schwer verletzt worden.

Der Zusammenstoß zweier Autos auf der vierspurigen Fahrbahn der B31 zwischen Uhldingen-Mühlhofen und Meersburg in Höhe des Parkplatzes Wölfle endet für eine 33-jährige Frau tödlich. Eine 24-Jährige kommt mit schweren Verletzungen und mehreren Knochenbrüchen ins Krankenhaus. Vermutlich wollte die verstorbene Fahrerin auf dem vierspurigen Teilstück der B31 mit ihrem PKW wenden und wurde von dem nachfolgenden PKW frontal in Höhe der Fahrerseite getroffen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der PKW etwa 60m weit auf die andere Fahrbahnseite geschleudert und blieb dann quer zur Fahrbahn stehen. Beide Fahrerinnen wurden von Ersthelfern aus ihren Fahrzeugen befreit und erstversorgt bis der Rettungsdienst und Notarzt an der Einsatzstelle eingetroffen sind.

Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Uhldingen-Mühlhofen die mit dem neuen Führungsfahrzeug, dem Kommandowagen, dem HLF2016, dem LF16 sowie später noch mit dem neuen GWT zur Einsatzstelle ausrückte, musste dieses mal kein hydraulisches Rettungsgerät einsetzen um eingeklemmte Personen zu befreien. Bei dem Alarmstichwort H2VU wird gemäß AAO (Alarm- und Ausrückeordnung) zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Meersburg mit dem HLF2016 alarmiert, die ebenfalls an der Einsatzstelle war. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab, stellte den Brandschutz sicher, leuchtete die Einsatzstelle aus und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Weiterhin wurde der von der Polizei zur Einsatzstelle gerufene Sachverständige vom DEKRA bei seiner Arbeit unterstützt und Hilfe bei der Bergung der Fahrzeuge geleistet. Abschließend wurde die Fahrbahn der Einsatzstelle von den Unfallspuren wie Glasscherben, Blechteile usw. gesäubert, damit keine weiteren Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Einsatzende war kurz nach Mitternacht, nach dem die Einsatzfahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht wurden.